# STÄDTEBAUFÖRDERUNG

• Allgemein

Die Städtebauförderung ist seit über 40 Jahren eines der wichtigsten Instrumente des Bundes zur Förderung einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Sie trägt wesentlich dazu bei, gemeinsamen mit den Ländern und Kommunen die Ziele einer sozial, wirtschaftlich und ökologisch ausgewogenen Stadtentwicklung umzusetzen. Dazu hat der Bund verschiedene städtebauliche Programme aufgelegt, um je nach konkreter Situation differenzierte Förderungen zu ermöglichen. Viele weitere Informationen dazu finden Sie hier 


• Aktuelles zu Glauchau

Auch die Große Kreisstadt Glauchau zählt bereits seit den 1990er-Jahren zu den Programmgemeinden in der Städtebauförderung. So wurde eine Reihe von Vorhaben mit nachhaltigen Auswirkungen auf das Stadtbild und städtebauliche Strukturen im Zusammenwirken von privaten Investoren, städtischen Eigenanteilen und Städtebaufördermitteln erfolgreich umgesetzt. Dadurch haben sich gleichzeitig für viele Einwohner die Lebens-und Wohnqualitäten zielgerichtet verbessert.

Aktuell ist die Stadt Glauchau in drei Städtebauförderprogrammen integriert:
 
Städtebauförderprogramm Soziale Stadt (SSP) „Unterstadt-Mulde“
• Städtebauförderprogramm Städtebaulicher Denkmalschutz (SDP) „Stadtkern und Lange Vorstadt“
Städtebauförderprogramm Soziale Stadt (SSP) „Scherberg – nördliche Innenstadt“

Außerdem ist Glauchau in diesem europäischen Programm derzeit mit verschiedenen Einzelvorhaben integriert:

Europäischer Sozialfonds (ESF) "Nachhaltige soziale Stadtentwicklung"

Viele weitere interessante Informationen zur aktuellen Stadtentwicklung von Glauchau finden Sie
auch auf der extra dafür eingerichteten Website


• Scherberg konkret

Die Fortschreibung des gesamtstädtischen Integrierten Handlungskonzeptes (INSEK) hat gezeigt, dass in dem Bereich um die Schlachthofstraße bis zum Bahnhof im Nordosten der Kernstadt ein städtebaulicher, aber auch sozialer Handlungsbedarf gegeben ist. Infolgedessen erfolgte die Neuausweisung des Städtebaufördergebietes Soziale Stadt „Scherberg“ als Teil der nördlichen Innenstadt.

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Schwerpunkte bilden hierbei die Bereiche Schlachthofstraße, Franz-Mehring-Platz, Bahnhofsumfeld sowie das Palla-Gelände. Mit den bereitgestellten Finanzhilfen können sowohl kommunale Maßnahmen an gemeinde-eigenen Objekten, Vorhaben im öffentlichen Bereich als auch Zuschüsse an private Gebäudeeigentümer finanziert werden.Für dieses Gebiet wurde am 29.02.2016 ein Förderantrag eingereicht. Fördermittel in Höhe von 5.024.112 €, bei einem Fördersatz von 2/3, wurden beantragt. Das entspricht Ausgaben in Höhe von 7.536.168 € im geplanten Durchführungszeitraum von 10 Jahren. Den ersten Zuwendungsbescheid erhielt die Stadt zum 01.07.2016. Die Fördermittel werden in Jahresscheiben zunächst für 5 Jahre bereit gestellt. Jährlich kann und wird die Stadt Glauchau entsprechende Fortsetzungsanträge stellen, um eine kontinuierliche Fördermittelbereitstellung während der Laufzeit des Gebietes zu gewährleisten.

Aus diesen Grundlagen heraus ergeben sich laut INSEK folgende Ziele:

• Entwicklung des Scherberg-Quartiers zu einem attraktiven Wohn- und Arbeitsstandort

• Nutzung des Potenzials als attraktiver Wohnstandort durch verschiedene
Lagevorteile mittels Konsolidierung des teilweise desolaten Gebäudebestands, Wohnumfeldgestaltungen, neuen Grünvernetzungen und gestalteten Straßenräumen mit erhöhter Aufenthaltsqualität

• Gestaltung von Freiräumen und Entwicklung von Impulsstandorten für Wohnen und Gewerbe zugunsten einer besseren Durchmischung, Generationengerechtigkeit und Integration

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Fördergebiet "Soziale Stadt" (Beschluss vom 28.01.2016).
Abgrenzung des SSP-Programmgebietes "Scherberg-nördliche Innenstadt".


• Finanzielle Unterstützung für private Hauseigentümer

Aktuelle Information der Stadtverwaltung Glauchau
zur Förderung von Sanierungsmaßnahmen an privaten Gebäuden

Mit Inkrafttreten der geänderten Richtlinie über die Förderung der Städtebaulichen Erneuerung im Freistaat Sachsen zum 15. August 2018 (RLStBauE) besteht in den Glauchauer Städtebaufördergebieten „Stadtkern und Lange Vorstadt“, „Scherberg-nördliche Innenstadt“ und „Unterstadt-Mulde“ (Wehrdigt) die Möglichkeit, Fördermittel für Sanierungen an Gebäuden privater Eigentümer auszureichen.

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Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 25.10.2018 den dafür erforderlichen Beschluss gefasst, dass eine pauschale Förderung in Höhe von 25 Prozent der förderfähigen Ausgaben für Instandsetzung und Modernisierung von Dach und Fassade an Gebäuden in diesen Fördergebieten gewährt werden kann. Voraussetzung hierfür ist:

• dass sich das Gebäude in einem der genannten Fördergebiete befindet,
• vor Baubeginn ein schriftlicher Weiterleitungsvertrag geschlossen wurde, in dem sich der Grundstückseigentümer zur Durchführung der Instandsetzungsmaßnahmen verpflichtet,
• die nachgewiesenen Ausgaben den in der RL StBauE benannten Kostengruppen zuzuordnen sind.

Die beschriebenen Möglichkeiten bestehen – wie eingangs erwähnt – für die Areale „Stadtkern und Lange Vorstadt“ sowie „Scherberg – nördliche Innenstadt“ und bis Ende 2019 (Abschluss der jeweiligen Baumaßnahme) auch für den Wehrdigt im Gebiet „Unterstadt – Mulde“. Interessierte Eigentümer können sich zur Vorabstimmung mit den Mitarbeitern der Stadtverwaltung, Frau Wagner unter Tel. 03763/65-327 oder Herrn Opitz unter Tel. 03763/65-326 in Verbindung setzen. Gleichfalls steht für die beiden „neuen“ Fördergebiete der verantwortliche Mitarbeiter der verfahrensbetreuenden STEG Stadtentwicklungsgesellschaft GmbH, Herr Brendel unter Tel.: 03763/440035 als Ansprechpartner zur Verfügung.


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• Städtebauförderung - bewegt ...

Der jährliche bundesweite „Tag der Städtebauförderung“ findet mit dem Ziel statt, die Bürgerbeteiligung zu stärken und kommunale Projekte der Städtebauförderung in einem größeren Rahmen der Öffentlichkeit zu präsentieren und ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern, Deutschem Städtetag sowie Deutschem Städte- und Gemeindebund.  Der fünfte  "Tag der Städtebauförderung" fand am 11. Mai 2019 statt.

 


          


Quartiersmanager Peter Dittmann

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